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Motologie

Begriff:

Motologie ist ein neues transdisziplinär angelegtes Wissenschaftsgebiet, das sich mit der menschlichen Bewegung und Körperlichkeit befasst. Daraus werden Erkenntnisse zur Förderung und Therapie innerhalb der gesamten Lebensspanne gewonnen. Es entwickeln sich 3 Ansätze mit unterschiedlichen theoretischen Grundannahmen.

Wissenschaftliche Grundlagen:

Ansatz:

Im Förderzentrum wird nach dem verstehenden Ansatz gearbeitet. Dieser fasst Bewegung und Körperhaltung als ein Bedeutungsphänomen auf.

Ziel:

Inhalt:

Methoden:

Das Verstehen als wissenschaftliche Mehtode umfaßt 3 Arten:

Ansatzpunkte:

sind aktuelle Erlebnisse, Gefühle und konflikte des Kindes sowie die erkannten unbewußten Bedürfnisse und unausgelebten Entwicklungsphasen und das Material, was sich das kind auswählt.
Auf dieser Grundlage wird der weitere Stundenverlauf von Stunde zu Stunde neu festgelegt.
Bei gruppenarbeit wird die Gruppe sehr sorgfältig nach Störungsbildern zusammengestellt.

Therapeutenverhalten:

Bei der Gestalung der Stunden wechseln Führen und folgen zwischen Erwachsenen und Kind ab. Die gegenseitige Beziehung wird mitreflektiert. Es wird auf einige vernünftige Regeln konsequent und möglichst ohne Druck geachtet. Dem Kind werden inhaltliche Angebote gemacht, die es ohne negatives Feedback ablehnen darf.

Zeit und Räume:

Die Stunden dauern derzeit 45 Minuten, könnten bei Gruppenarbeit auch 90 Minuten betragen.
Als Räume stehen der Motologie-Entspannungsraum, die kleine Turnhalle, der Snoezelen-Raum und die Schwimmhalle nach Absprache zur Verfügung.

Kooperation:

Es werden vor und während der Förderung regelmäßige Gespräche mit den Eltern, Klassenlehrern, Gruppen- und Wohnheimerziehern, Ergotherapeuten und weiteren für das Kind wichtigen Situationen angestrebt. Inhalt sollen mit Authentizität und Wertungsfreiheit geäußerte Befindlichkeiten gegenüber dem Kind, Beobachtungen des Kindes in bestimmten Situationen bzw. Probleme sein.

Vorhaben:


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