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Ich bin Lilian und möchte Sie einladen, mehr über mein persönliches Schicksal und unser Wohnheim zu lesen:

Einst war ich ein völlig gesundes Mädchen, ging zur Schule, hatte Tanzstunde, lebte also ein ganz normales Leben.

Ein Autounfall veränderte mein Leben immens. Nach langem Krankenhausaufenthalt mit anschließender Reha, notwendig wegen meiner folgenschweren Verletzungen, wurde ich zunächst wieder in meine alte Regelschule integriert. Diese Zeit war für mich sehr schlimm und deprimierend, da ich kein Verständnis, geschweige denn
Hilfe im Umgang mit meiner Behinderung erfuhr.
Meine Verzweiflung trieb mich in Suizidgedanken.
Nach drei Monaten kam für mich die rettende Lösung. Ich wurde hier, in das Erfurter Förderzentrum für körperliche und motorische Entwicklung umgeschult. Mit der Entfernung nach zu Hause machte sich die Unterbringung hier im Wohnheim notwendig. Hier habe ich mich sofort gut aufgenommen und wohlgefühlt.Freundschaften haben sich entwickelt.
Persönlich finde ich am Wohnheim schön, dass man sich hier wie zu Hause fühlen kann, denn das Leben hier gleicht dem in einer Familie.


Durch das Lernen und Leben unter Gleichgesinnten erfahren wir gegenseitige Akzeptanz. Unsere Atmosphäre ist durch harmonisches Miteinander und gegenseitiges Helfen gekennzeichnet.
Regelmäßige Highlights (traditionelle Feste und Feiern, Kino-, Kabarett- und Konzertbesuche, gemeinsame Ausflüge usw.) bringen Abwechslung neben den alltäglichen Pflichten (wie Hausaufgaben, Therapien und anderen Fördermaßnahmen).
Die Erzieher bieten als Entspannung und Ausgleich täglich Snoezelen, sportliche Betätigung in der Turnhalle oder Schwimmen im hauseigenen Therapiebecken an. Wir finden in unseren Erziehern einen guten Partner auch in schwierigen Situationen, da sie immer ein offenes Ohr für uns und meist eine Problemlösung parat haben. Durch die abwechslungsreiche Freizeitgestaltung wird uns die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben nahe gebracht. Niemand fühlt sich ausgegrenzt.
Montags reisen wir zwischen 8 und 10 Uhr in Erfurt an. Jeden Freitag werden wir nach dem Mittagessen von den Transportunternehmen wieder nach Hause gebracht.
Durch die enge Zusammenarbeit von Schule, Wohnheim und Therapiebereich ist eine ausgewogene und optimale Förderung möglich, die wir täglich spüren.
Und - neugierig geworden? Dann besuchen Sie uns doch und machen sich ein eigenes Bild!
Wir freuen uns auf Sie.  
Lilian S.-E

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